Achtsame Pause

In der „Achtsamen Pause“ nehmen wir uns ein paar Minuten Zeit, um in uns selbst hinein zu hören. Wie geht es mir gerade? Was fühle ich? Was denke ich? Was sagt mein Körper?

Gerade jetzt in der Corona-Krise ein hilfreicher Weg, um Stress und (innere) Überforderung nicht zu groß werden zu lassen.

Dabei werden die wahrgenommenen Zustände nicht bewertet, sondern einfach nur angeschaut, willkommen geheißen und so gelassen, wie sie zur Zeit sind.
Wenn Sie zwei bis drei Mal täglich diese „Achtsame Pause“ in Ihren Tag einbauen, hat der chronische Stress keine großen Chancen, sich breit zu machen.

Die Achtsame Pause

Setz Dich bequem, aber aktiv hin
Schließe die Augen
Atme in Deinem normalen, natürlichen Rhythmus

Und lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem,
beobachte ihn für ein paar Atemzüge

Dann weite Deine Aufmerksamkeit auf Deinen ganzen Körper,
vom Kopf bis zu den Füßen und zurück

Was nimmst Du wahr?

Welche Körperempfindungen spürst Du?
Welche Gefühle nimmst Du wahr?
Welche Gedanken kommen Dir?

Es geht nur darum, dies achtsam wahrzunehmen.
Es wird nichts bewertet und nichts beurteilt.
Es ist alles so, wie es ist.
Es folgt keine Konsequenz, kein Tun oder Lassen.
Du nimmst nur wahr und wendest Dich so liebevoll Dir selbst und diesem Augenblick zu.

Dein Körper ist so, wie er ist.
Deine Gefühle sind so, wie sie sind.
Deine Gedanken sind so, wie sie sind.

Atme ein und aus.
Nimm Deinen Atem wahr, wie er kommt und geht im eigenen Rhythmus.

Und dann – nach ein paar Atemzügen – komme in Deinem Tempo zurück aus der Pause in Deinen Alltag.

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