Der Unmensch

Gibt es ein schlimmeres Urteil über einen Menschen, als wenn man ihn „Unmensch“ nennt? Die Vorsilbe „Un“ nimmt weg, dreht um, verneint. Bezogen auf einen Menschen bedeutet das: Dieser Mensch ist keiner mehr. Vielleicht war er auch nie ein Mensch. Auf jeden Fall ist er oder sie jetzt keiner mehr. Seine Tat, oder ihre, seine Gedanken, oder ihre, das, was … Weiterlesen →

Unruhe = „Un“+Ruhe

Unruhe Ob das Absicht war? Als Gott, oder wer auch immer, die Welt erschuf, da war ja nicht alles schön und perfekt. Wir sehnen uns zwar nach diesem Zustand zurück. Wir würden gerne alles zurück auf Anfang setzen. Es noch einmal probieren und von vorne anfangen. Wir fühlen uns „jenseits von Eden“, aber genau genommen war es doch vorher viel … Weiterlesen →

Worte im Rucksack des Lebens

Predigt zu Joh 14,23-27 – Pfingsten 2015 „Zugegeben: Ich bin Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt, mein Pfleger beobachtet mich, lässt mich kaum aus dem Auge; denn in der Tür ist ein Guckloch, und meines Pflegers Auge ist von jenem Braun, welches mich, den Blauäugigen, nicht durchschauen kann.“ (aus Günter Grass, Die Blechtrommel) So geht der 1. Satz aus „Die Blechtrommel“ … Weiterlesen →

Video: Bist Du schön?

Bist Du schön? Die Werbung sagt uns, was und wer schön ist. Manche sagen, Schönheit liege im Auge des Betrachters. Aber wie betrachten wir uns selbst eigentlich? Schönheit ist auch eine Entscheidung. Entscheide Dich! In diesem Video stehen Frauen vor der Frage: Wie entscheide ich mich? Durch welche Tür werde ich gehen? Bin ich durchschnittlich oder wirklich schön? Zum Video … Weiterlesen →

Die Basis muss gepflegt werden

Predigt Erntedankfest 2014 Es gibt Dinge, die sind so selbstverständlich, so alltäglich und normal, dass wir sie erst dann bemerken, wenn sie uns fehlen: Die Tasse Kaffee am Morgen. Die Tageszeitung. Der Strom aus der Steckdose. Telefon und Internet! Die Luft, die wir atmen. Das Wasser in Bad und Küche. Scheinbar unbegrenzt fließt es aus der Leitung. Aber es gibt … Weiterlesen →

Vom Geben

Predigt zu Mt 6,1-4 (GNB) „Mein Honig und mein Blütenstaub gehören mir und keinem anderen!“, sagte die blühende Blume, verschloss ihren Blütenkelch und ließ weder Biene noch Schmetterling von ihrem Nektar naschen. Dafür welkte sie dahin, einfach so. Vollkommen sinnlos, und starb – ohne Frucht und Samen. Es ist nur eine kleine Geschichte. Aber stellen Sie sich vor, sie würde … Weiterlesen →

Was die Welt braucht

Wenn Blauwale in ihrem Gesang eine Pause machen, dann dauert diese Pause immer genau 256 Sekunden. Die Töne mit einer Lautstärke von bis zu 188 Dezibel sind unter Wasser über mehrere hundert Kilometer zu hören. Die am längsten genutzte Werkstatt der Menschheitsgeschichte liegt im kenianischen Rift Valley. Etwa eine Million Jahre lang wurden dort Faustkeile hergestellt, bevor die Produktionsstätte vor … Weiterlesen →

Wir gehn an unsers Meisters Hand

Predigt im Gottesdienst zum Fest auf dem Peetshof 2012 in Reimen zu 1. Mose 12 und EG 506 Wir sitzen hier so unter Bäumen, doch sollten wir gerad nun nicht träumen. Denn diese Bäume hier die haben, ganz gewiss, uns was zu sagen. Darum hellwach die Ohren spitzen, und mal endlich stille sitzen, dann werden wir sie schon verstehn, die … Weiterlesen →

Nur was wir schätzen werden wir schützen

Schauen Sie doch bitte eine Ihrer Hände an. Ist es nicht ein Wunder, was die Hand alles kann? 27 Knochen sind in jeder Hand verbaut. Bei rund 200 Knochen im Skelett insgesamt ist das eine ganz ordentliche Menge auf engsten Raum. Und weil die Hand so angeordnet ist, wie sie ist, können wir so viel damit tun. Grobe Dinge, wie … Weiterlesen →

Spät habe ich dich geliebt

Spät hab’ ich dich geliebt, o Schönheit, so alt und so neu, spät dich geliebt! Und siehe, drinnen warst du und ich draußen, suchte dich da und warf mich auf all das Schöne, das du gemacht, und war doch selbst so hässlich. Du warst bei mir, aber ich nicht bei dir. Fernab hielt mich von dir all das, was doch … Weiterlesen →

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